Warum die flüssige Form für unsere Zellen oft den entscheidenden Vorsprung bedeutet.
In der Ernährungsberatung wird oft betont, dass wir unseren Mineralstoffbedarf primär über feste Nahrung decken sollten. Doch betrachtet man die Bioverfügbarkeit und die chemischen Zeitabläufe, zeigt sich, dass Mineralstoffe aus natürlichem Tiefenwasser einen einzigartigen physiologischen Vorteil haben: Sie sind „ready-to-use“.
Der entscheidende Unterschied liegt in der chemischen Bindung der Mineralstoffe:
Die Aufnahme von Mineralstoffen aus fester Nahrung ist ein langsamer Prozess, der oft Stunden dauert, da der Speisebrei den gesamten Magen-Darm-Trakt passieren muss.
Wasser hingegen nutzt eine Art „Überholspur“:
Studien zur Bioverfügbarkeit zeigen, dass die Absorptionsrate von Calcium aus mineralstoffreichem Wasser mindestens so hoch, oft sogar höher ist als die aus Milchprodukten – jedoch ohne die zusätzliche Kalorienbelastung oder potenzielle Unverträglichkeiten.
Ein interessantes wissenschaftliches Detail ist der Einfluss der Begleitstoffe. In der Nahrung hemmen Stoffe wie Ballaststoffe oder Gerbstoffe (z. B. in Kaffee oder Tee) oft die Aufnahme von Mineralstoffen.
Natürliches Wasser aus artesischen Quellen ist frei von solchen Hemmstoffen. Die Reinheit des Wassers sorgt dafür, dass die Mineralstoffe ohne „Konkurrenz“ an den Rezeptoren der Darmwand ankommen. Man könnte sagen: Wasser liefert die Mineralstoffe in ihrer reinsten, kinetisch aktivsten Form.
Während feste Nahrung die Quantität der Mineralstoffe liefert, sorgt hochwertiges Wasser für die Effizienz der Versorgung. Für den menschlichen Organismus ist die regelmäßige Zufuhr über Wasser ideal, um den Elektrolytspiegel über den Tag hinweg konstant zu halten und Lastspitzen in der Verdauung zu vermeiden.